Kaassel Du herrliches Städtchen am Rhein
1. Strophe:
Es zog mich einst
zum schönen Rhein,
dort wollte ich
ein Mädchen freien,
so kam ich auch
an diesen Ort,
ich fand ihn schön
und blieb gleich dort
Refrain:
Kaassel Du herrliches Städtchen am Rhein,
Du liegst mir am Herzen wie könnt es anders sein,
umgeben von Bergen und grünen Auen,
Kaassel Du bist schön, noch schöner Deine Frauen,
Kaassel Du bist schön, noch schöner Deine Frauen.
2. Strophe:
Mein lieber Freund
kommst Du zum Rhein,
dann kehr in diesem
Städtchen ein,
beim Glase Wein
beim kühlen Bier,
da sagst auch Du
ich bleibe hier.
Refrain
3. Strophe:
Nur frohe Menschen
leben hier,
sie schenken Freude
Dir und mir,
das ändert sich
so leicht auch nicht,
denn Freude bringen
ist hier Pflicht.
Refrain
4. Strophe:
Und wenn ich einst
gestorben bin,
und trete dann
zum Petrus hin,
dann frag ich eins
den alten Mann,
ob ich nocheens
up Kaassel luure kann,
ob ich nocheens
up Kaassel luure kann.
Refrain
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(Melodie: englische
Nationalhymne)
Heil Dir ! Du Jubilar!
In dem ergrauten Haar,
heil Jubilar!
Trugst ja vor fünfzig Jahr
in uns´rer Schützenschar
würdig den Königskranz
heil Jubilar!
Heut strahlt in schön´rem Glanz
Dir nun der gold´ne Kranz
heil Jubilar!
Alle wir wünschen Dir
mög diese Königszier
schmücken noch manches Jahr
Dich Jubilar!
Schau Deiner Freunde Drang
lausch ihrem Jubelsang
heil Jubilar!
Alle wir stehen hier
Mannschaft und Offizier,
jubeln Dir freudig zu:
heil Jubilar!
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( Melodie: "Butterfly" von Daniel Gerard)
1. Strophe:
Ich denke off un och janz jern zoröck,
an domols an ming schöne Jugendzick,
denn an Kaassel, an Kaassel, nur do häng minge Sinn,
et litt esu verdrömp am schöne Rhing.
Refrain:
Kaassel es en kleene Stadt, die och nette Bürger hät
nur luur ens ahn, du jlöwst et nit, et es och jar nitt wick
bei Bonn, nur op de schääle Sick.
2. Strophe:
dat Kaassel, dat es net me neu,
un deshalb sen die Bürjer och esu treu,
die Bönnsche, die könne uns, mir han se net jewollt,
die han uns nähmlich eenfach rinjeholt.
Refrain
3. Strophe:
Die Stroße, die Hüser mit der winkele,
der Park mem Denkmal vom Kinkel,
et Rothuus, de Adrian, de Brauerei, de Rhing,
su schön kann Bonn in hundert Johr net sin.
Refrain
4. Strophe
Am Steenbruch litt de Foßballplatz schon lang,
um unsere OFV, do es et uns net bang,
de Turnverein, de Wassersport un wat et söns noch jitt,
die halen uns die Kasseler schon fit.
Refrain
5. Strophe:
Dat aale Brauchtum, dat witt bei uns jepflech,
voran de Brooderschaft, die määt et sich net leech,
un Fastelovend määt et he de Karnevalsverein,
et ronde Johr es Spass für jruß un klein.
Refrain |
1. Strophe:
Als Adam hat gesündigt, da sprach der Liebe Gott,
am ersten wird gekündigt am zweiten seid ihr fort.
Refrain:
Hey, uns geht´s gut, wir haben keine Sorgen,
uns geht´s gut, wir denken nicht an morgen,
uns geht´s gut, wir trinken Abends Tee,
und wenn wir morgens früh aufstehen,
Kathreiner Malzkaffee. 2. Strophe:
Adam fuhr den großen Möbelwagen,
Eva durft das Kammerpötchen tragen,
Kain der trug die alte Gipsfigur,
und das kleine Abelchen die Bügeleisenschnur. Refrain 3.
Strophe:
Töff töff töff, da kommen sie gefahren,
töff töff töff, mit ihrem Möbelwagen,
töff töff töff, wo wollen sie denn hin,
sie wollen nach Jerusalem, wo die Mietskasernen sind.
Refrain 4.
Strophe:
Adam ging zum Arbeitsamt zum Stempeln,
Eva wurd Verkäuferin bei Hempel,
Kain der wurde Kirchenrefrendar,
und das kleine Abelchen Polizeihauptkommissar. Refrain 5.
Strophe:
Da nahm Kain das klitzekleine Keulchen,
schlug damit dem Abel auf das Mäulchen,
da sprach Gott der hoch im Himmel saß,
und wenn ihr jetzt nicht artig seid bewerf ich euch mit Sand. Refrain |
Mit dem Pfeil im Bogen
1. Mit dem Pfeil, dem Bogen, durch Gebirg und Tal,
Kommt der Schütz gezogen Früh im Morgenstrahl.
|: Tra-la-la, tra-la-la, tra-la-la-a; Tra-la-la-la-la-la. :|
2. Wie im Reich der Lüfte, König ist der Weih,
So im Reich der Klüfte, herrscht der Schütze frei.
|: Tra-la-la, tra-la-la, tra-la-la-a; Tra-la-la-la-la-la. :|
3. Ihm gehört die Weite, was sein Pfeil erreicht,
Das ist seine Beute, was da kreucht und fleucht.
|: Tra-la-la, tra-la-la, tra-la-la-a; Tra-la-la-la-la-la. :|
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Drei Lilien, drei Lilien
1. Drei Lilien, drei Lilien, die planzt` ich auf ein Grab, vallera,
da kam ein stolzer Reiter und brach sie ab,
Ju-vi-val-le-ral-le-ral-le-ra, ju-vi-val-le-ral-le-ral-le-ra,
da kam ein stolzer Reiter und brach sie ab.
2. Ach Reiter, lieber Reitersmann, lass doch die Lilien steh'n, vallera,
die soll ja mein Feinsliebchen noch einmal seh'n. Ju-vi-val-le-ral-le-ral-le-ra, ju-vi-val-le-ral-le-ral-le-ra, die soll ja mein Feinsliebchen noch einmal seh'n.
3. Und sterbe ich noch heute, so bin ich morgen tot, vallera,
dann begraben mich die Leute ums Morgenrot.
Ju-vi-val-le-ral-le-ral-le-ra, ju-vi-val-le-ral-le-ral-le-ra,
dann begraben mich die Leute ums Morgenrot.
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Freut Euch des Lebens
1. Man schafft so gern sich Sorg' und Müh', sucht Dornen auf und findet sie
und lässt das Veilchen unbemerkt, das uns am Wege blüht!
Refrain:
Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht;
pflücket die Rose, eh' sie verblüht!
2. Wenn scheu die Schöpfung sich verhüllt und laut der Donner ob uns brüllt,
so lacht am Abend nach dem Sturm die Sonne, ach, so schön!
Refrain:
Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht;
pflücket die Rose, eh' sie verblüht!
3. Wer Neid und Missgunst sorgsam flieht und G'nügsamkeit im Gärtchen zieht,
dem schießt sie schnell zum Bäumchen auf, das gold'ne Früchte trägt.
Refrain:
Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht;
pflücket die Rose, eh' sie verblüht!
4. Wer Redlichkeit und Treue übt und gern dem ärmer'n Bruder gibt,
bei dem baut sich Zufriedenheit so gern ihr Hüttchen an.
Refrain:
Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht;
pflücket die Rose, eh' sie verblüht!
5. Und wenn der Pfad sich furchtbar engt und Missgeschick uns plagt und drängt,
so reicht die Freundschaft schwesterlich dem Redlichen die Hand.
Refrain:
Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht;
pflücket die Rose, eh' sie verblüht!
6. Sie trocknet ihm die Tränen ab und streut ihm Blumen bis ans Grab;
sie wandelt Nacht in Dämmerung und Dämmerung in Licht.
Refrain:
Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht;
pflücket die Rose, eh' sie verblüht!
7. Sie ist des Lebens schönstes Band: schlagt, Brüder, traulich Hand in Hand!
So wallt man froh, so wallt man leicht ins bess're Vaterland!
Refrain:
Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht;
pflücket die Rose, eh' sie verblüht!
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Der Mai ist gekommen
1. Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus!
Wie die Wolken so wandern am himmlischen Zelt.
So zieht es auch mich hin, in die weite, weite Welt.
2. Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt!
Wer weiß wo, in der Ferne, mein glück mir noch blüht;
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert,
Es gibt so manchen Wein, den ich nimmer noch probiert.
3. Frisch auf drum, frisch auf drum, im hellen Sonnenstrahl!
Wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all;
Mein Herz ist wie'n Lerche, und stimmet ein mit Schall.
4. Und abends im Städtlein, da kehr ich durstig ein:
"Herr Wirt, Herr Wirt, eine Kanne blanken Wein!
Ergreife die Fiedel, du lustger Spielmann du,
Von meinem Schatz das Liedel, das sing ich dazu!"
5. Und find ich keine Herberg, so lieg ich zur Nacht
Wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht;
Im Winde die Linde, die rauscht mich ein gemach,
Es küsset in der Früh das Morgenrot mich wach.
6. O Wandere, o Wandere, du freie Burschenlust!
Da wehet Gottes Odem, so frisch in die Brust;
Da singet, und jauchzet, das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du doch, so schön, o du weite, weite Welt!
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