{"id":529,"date":"2013-07-31T12:50:18","date_gmt":"2013-07-31T10:50:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jmj-online.de\/?page_id=529"},"modified":"2024-01-26T14:04:06","modified_gmt":"2024-01-26T13:04:06","slug":"kapitel-6-die-bruderschaft-im-dritten-reich","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.jmj-online.de\/?page_id=529","title":{"rendered":"Kapitel 6: Die Bruderschaft im Dritten Reich"},"content":{"rendered":"<p><strong>1933 &#8211; 1945<\/strong><\/p>\n<p>Am 30. Januar 1933 \u00fcbernahmen die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland. Durch den Abschluss des Konkordats zwischen der nationalsozialistischen Regierung und dem Vatikan glaubten die der katholischen Kirche angeschlossenen Bruderschaften, anerkannt und gesch\u00fctzt zu sein. Dies sollte sich aber schon bald als Irrtum herausstellen.<\/p>\n<p>Die Vorbereitungen f\u00fcr die Kirmes 1933 wurden in altbew\u00e4hrter Weise getroffen. Bei der Kirmes fielen dann schon einige \u00c4nderungen durch die herrschende NSDAP auf. Die Parade fand nicht mehr auf der Wilhelmstrasse (heute Adrianstrasse), sondern auf der &#8222;Adolf-Hitler-Stra\u00dfe&#8220; statt. Die Zipperstrasse war in &#8222;Schlageterstra\u00dfe&#8220; und die Schulstra\u00dfe in (heutige Basaltstra\u00dfe) in &#8222;Horst-Wessel-Stra\u00dfe&#8220; umbenannt worden. Der Brudermeister hatte die SA-Kapelle von der Standarte 160 als Zugmusik verpflichtet, weil diese preisg\u00fcnstig war. Die Kapelle trat allerdings in Zivil auf.<\/p>\n<p>Die Bruderschaft hatte bei dieser Kirmes jeden Tag ein Jubil\u00e4um zu feiern. Am Kirmessonntag wurde Jakob Limbach wegen seiner 25j\u00e4hrigen aktiven Mitgliedschaft und seiner langj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit als 2. Brudermeister zum Ehrenbrudermeister ernannt. Am Kirmesmontag feierte Paul Klein sein 25j\u00e4hriges K\u00f6nigsjubil\u00e4um, und schlie\u00dflich war am Kirmesdienstag das goldene K\u00f6nigsjubil\u00e4um von Rudolf Bergmann.<\/p>\n<p>Die Festversammlung am 22.8.1933 im katholischen Vereinshaus begann nach dem Hochamt. Die Begr\u00fc\u00dfung erfolgte durch den 1. Brudermeister Hans H\u00fcbel, der unter anderem auf den Wahlspruch hinwies: &#8222;Wir halten am Deutschtum mit aller Kraft, Gott sch\u00fctze Heimat und Bruderschaft&#8220;. Auf den Reichspr\u00e4sidenten Hindenburg und den Volkskanzler Adolf Hitler wurden &#8222;Sieg-Heil&#8220; &#8211; Rufe ausgebracht. Die Festrede hielt der ehemalige Sch\u00fctzenk\u00f6nig Wilhelm Commans. Er ging n\u00e4her auf das Jubil\u00e4um von Rudolf Bergmann ein. Nach ihm sprach der Ehrenvorsitzende, Pastor Johannes Averdung, der den christlichen Gedanken der Bruderschaft hervorhob und an das Leitwort &#8222;Treu zu Gott, treu zur Heimat und treu zur Tradition&#8220; erinnerte. F\u00fcr die ehemaligen K\u00f6niginnen sprach Frau Gretchen Holtorf Gl\u00fcck- und Segensw\u00fcnsche aus. Nach dem gemeinschaftlich gesungenen Lied &#8222;Heil Dir, Du Jubilar&#8220;, das Wilhelm Commans verfasst hatte, richtete B\u00fcrgermeister Dr. Pott noch einige Worte an die Versammlung. Der Sohn des Jubilars, Andreas Bergmann, dankte im Namen seines Vaters allen, die an der Festfeier mitgewirkt haben.44<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-529 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-43_-anzeige.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-43_-anzeige-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-530\" srcset=\"https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-43_-anzeige-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-43_-anzeige-230x230.jpg 230w, https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-43_-anzeige-80x80.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-530'>\n\t\t\t\tAnzeige f\u00fcr den Maiball, 1934\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Der Vollst\u00e4ndigkeit halber sei noch darauf hingewiesen, dass im Jahre 1933 Willi D\u00fcppen Sch\u00fctzenk\u00f6nig wurde und Grete Baum zur K\u00f6nigin nahm. Bei der Jahreshauptversammlung am 25.3.1934 wurde Willi D\u00fcppen zum 1. Brudermeister gew\u00e4hlt. Sein Nachfolger wurde im Jahr darauf Andreas Gemein.<br \/>\nDie traditionelle Mailehenverstei-gerung wurde am 30.4. 1934 nach altem Brauch vorgenommen, wobei Karl Menzel Maik\u00f6nig und Else H\u00fcbel Maik\u00f6nigin wurden. Am 6.5.1934 war dann der Maiball, dem nachmittags ein Sch\u00fcrreskarrenrennen vorangegangen war.<\/p>\n<p>Seit wann die Mailehenversteigerung von der Bruderschaft durchgef\u00fchrt wird, l\u00e4\u00dft sich nicht mehr feststellen. Zum ersten Mal finden wir einen Vermerk \u00fcber die Mailehenversteigerung im Protokollbuch unter dem 25.4.1921, der besagt, dass diese &#8222;wie auch im Vorjahr&#8220; durchgef\u00fchrt werden soll. Sie wurde also 1920 aufgenommen, so dass man davon ausgehen kann, dass sie zumindest nach dem 1. Weltkrieg \u00fcblich war. \u00dcber diesen Brauch, der sich noch teilweise bis in die heutige Zeit erhalten hat, einige Anmerkungen. Der Brauch der Mailehenversteigerung besteht darin, dass die unverheirateten M\u00e4dchen des Ortes im Alter von 16-70 Jahren am Vorabend des ersten Maitages von den Junggesellen ersteigert werden. Der Ablauf der Versteigerung ist einfach. Die M\u00e4dchen des Ortes werden vom Brudermeister oder Sch\u00fctzenk\u00f6nig in alphabetischer Reihenfolge nacheinander aufgerufen. Der Junggeselle, der f\u00fcr ein M\u00e4dchen den H\u00f6chstbetrag bietet und auch bezahlt, hat es ersteigert. Die nicht ersteigerten Dorfsch\u00f6nen kommen in das &#8222;R\u00f6tzche&#8220; und werden dann in Gesamtheit versteigert. Das M\u00e4dchen, auf das der h\u00f6chste Betrag entf\u00e4llt, ist die Maik\u00f6nigin. Danach wird die Versteigerungsliste \u00f6ffentlich verbrannt.<\/p>\n<p>Dem Junggesellen wird das M\u00e4dchen, das er ersteigert hat, als T\u00e4nzerin f\u00fcr den Maiball und die Kirmestage, in einigen Gegenden sogar f\u00fcr ein Jahr, zugeteilt. Fr\u00fcher hatte somit der Junggeselle das Recht, bei den Eltern des M\u00e4dchens anzufragen, ob beide gemeinsam den Maiball besuchen d\u00fcrften. Verstand man sich gut, so wurde meist f\u00fcr jeden Sonntag im Monat Mai ein Spaziergang vereinbart, an dem mehrere Maip\u00e4rchen teilnahmen. Aus dieser zwanglosen Art des Kennenlernens ist fr\u00fcher manche Ehe entstanden.<\/p>\n<p>Damals wie heute ziehen die Junggesellen nach der Mailehenversteigerung in den Wald und holen f\u00fcr die Maik\u00f6nigin und die ersteigerten M\u00e4dchen die Maib\u00e4ume. Der Maibaum war fr\u00fcher eine Buche (Maien) und ist heute meist eine Birke. Er wird des Nachts am Fenster des M\u00e4dchens aufgestellt. Ahnt diese schon etwas, so stellt sie in der Regel eine alkoholische Erfrischung im Vorgarten oder Hausflur ab.<\/p>\n<p>Noch bis 1937 konnten die Junggesellen die Mailehenversteigerung durchfuhren. Dann wurde das alte Brauchtum von den Nationalsozialisten insoweit verf\u00e4lscht, als diejenigen Maik\u00f6nig und Maik\u00f6nigin wurden, die beim Reichsberufswettkampf die besten Ergebnisse &#8211; erzielt hatten.45 Die Nationalsozialisten stellten dann auch zum 1. Mai auf dem Marktplatz, sp\u00e4ter auf dem Adolf-Hitler-Platz (heute Friedensplatz) einen Maibaum nicht f\u00fcr die M\u00e4dchen im Ort auf, sondern versahen ihn mit den Symbolen der Arbeit.<\/p>\n<p>Nach dem 2. Weltkrieg wurde der alte Brauch der Mailehenversteigerung und des Maibaumsetzens wieder aufgenommen. Dies scheint aber in den letzten Jahren zur\u00fcckzugehen, denn im Jahre 1977 wurden noch 31 Maib\u00e4ume in Oberkassel gez\u00e4hlt, w\u00e4hrend es 1993 bedeutend weniger waren. Sind die Junggesellen nicht mehr bereit, f\u00fcr ihre M\u00e4dchen einen Maibaum zu holen, oder ist heute die Besorgung eines &#8222;Schlagscheines&#8220; beim F\u00f6rster zu umst\u00e4ndlich?<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu den Kirmesvorbereitungen f\u00fcr 1935. Die Planungen f\u00fcr das 50j\u00e4hrige Jubil\u00e4um des Peter M\u00fcller und das 25j\u00e4hrige Jubil\u00e4um des Christian Groll waren abgeschlossen, die Diensteversteigerung hatte schon stattgefunden, da wurden die Mitglieder der Bruderschaft zu einer au\u00dferordentlichen Versammlung f\u00fcr den 7.8.1935 einberufen. Was war vorgefallen, da\u00df so kurz vor der Kirmes die Mitglieder zu einer wichtigen Versammlung eingeladen wurden?<\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-529 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-45_-wolfsburg.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-45_-wolfsburg-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-531\" srcset=\"https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-45_-wolfsburg-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-45_-wolfsburg-230x230.jpg 230w, https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-45_-wolfsburg-80x80.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-531'>\n\t\t\t\tSch\u00fctzenzug im 3. Reich, 1935\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Der Amtsb\u00fcrgermeister Tersteegen hatte die Brudermeister des Amtes Oberkassel zu einer Besprechung auf das Rathaus eingeladen. Ihnen wurde erkl\u00e4rt, dass die Gleichschaltung der Vereine im Sinne der Partei stattzufinden habe. Die Bruderschaften d\u00fcrften nicht mehr rein weltliche Feiern vornehmen. Dies wurde der Bruderschaft auch schriftlich mitgeteilt. Im Schreiben des Amtsb\u00fcrgermeisters vom 6.8.1935 hei\u00dft es w\u00f6rtlich: &#8222;In der Besprechung haben Sie erkl\u00e4rt, dass die Junggesellen-Sch\u00fctzenbruderschaft ein konfessioneller Verein ist. Demnach verbiete ich, dass anl\u00e4sslich der Kirmes die Junggesellen-Sch\u00fctzenbruderschaft im geschlossenen Zuge auftritt sowie sonstige Veranstaltungen in der \u00d6ffentlichkeit unternimmt. Sollten Sie mir jedoch den Nachweis erbringen, dass der Junggesellen-Sch\u00fctzenbruderschaft der Charakter eines konfessionellen Vereins genommen worden ist, so bestehen keine Bedenken, dass der nunmehr weltliche Verein auch weltliche Feiern veranstaltet.&#8220;<\/p>\n<p>Es war sicher nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Sollte man die Kirmes 1935 ausfallen lassen und auch f\u00fcr die Zukunft keinen Sch\u00fctzenzug und kein K\u00f6nigsschie\u00dfen durchfuhren? Sollte man der St. Hubertus-Sch\u00fctzengesellschaft, die ja keine kirchliche Bindung hatte, die Gestaltung der Kirmes \u00fcberlassen? Nach l\u00e4ngerer Aussprache, an der sich auch ehemalige K\u00f6nige der Bruderschaft beteiligten, wurde folgender Beschlu\u00df einstimmig gefasst: &#8222;Die am 7. August versammelten Mitglieder und ehemaligen ch\u00fctzenk\u00f6nige legen die bisher durch m\u00fcndliche \u00dcberlieferung an den Kirmestagen durchgef\u00fchrte Trennung zwischen J.M.J. Bruderschaft und der Junggesellen-Sch\u00fctzenbruderschaft durch eine Satzung schriftlich fest und f\u00fchren den Namen Junggesellen-Sch\u00fctzengesellschaft 1819, Oberkassel (Siegkr.).&#8220;46<\/p>\n<p>Dann wurden auf dieser Versammlung ein kommissarischer Vereinsf\u00fchrer und ein Beirat berufen. Eine neue Satzung wurde vorgelegt und genehmigt; sie hob als Zweck des Vereins hervor: &#8222;Betreibung des Schie\u00dfsports, Veranstaltung eines Sch\u00fctzenzuges an den Kirmestagen zur Hebung des Fremdenverkehrs, Pflege der Kamaradschaft.&#8220; Aktives Mitglied konnte jetzt jeder ledige, m\u00e4nnliche, arische Volksgenosse werden, der das 17. Lebensjahr erreicht hatte, ohne R\u00fccksicht auf die Konfessionszugeh\u00f6rigkeit. Der Einfluss des herrschenden Systems ist unverkennbar. Aber die Mitglieder glaubten, mit dieser Satzungs\u00e4nderung einen Kompromiss gefunden zu haben und damit die \u00fcber einhundert Jahre alte Tradition gerettet zu haben. Dies wird durch heute noch lebende Zeitzeugen best\u00e4tigt.47<\/p>\n<p>Ganz wohl in seiner Haut scheint es dem Vorstand nicht gewesen zu sein, denn im Protokoll \u00fcber diese entscheidende Sitzung findet sich im Anschluss an den Bericht \u00fcber den Ablauf noch folgende Nachbemerkung: &#8222;Zusammenfassend sei hier festgestellt, dass die bisherige Vereinigung von kirchlicher Jesus-Maria-Josef Bruderschaft zugleich auch Junggesellen-Sch\u00fctzenbruderschaft getrennt wurden und dies durch eine neue Satzung der Junggesellen Sch\u00fctzengesellschaft festgelegt wurde. Eine Aufl\u00f6sung der Jesus-Maria-Josef Bruderschaft mit ihren kirchlichen Satzungen ist nicht erfolgt und besteht weiter.&#8220; Im Protokoll ist noch vermerkt, dass es den Mitgliedern der Bruderschaft nicht verboten sei, an der Prozession teilzunehmen, auch d\u00fcrfte der Baldachin getragen werden. Das Protokoll \u00fcber die Kirmes 1935 berichtet dann auch, &#8222;die Chargierten trugen wie im Vorjahr den Baldachin.&#8220; Die Trennung hat dann wohl in diesem Jahr mehr auf dem Papier gestanden, und den Auflagen der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rde wurde Gen\u00fcge getan.<\/p>\n<p>Zwei der ehemaligen K\u00f6nige \u00fcberbrachten dem Ehrenvorsitzenden Averdung das Ergebnis der Versammlung. Pastor Averdung vermerkte hierzu in der Pfarrchronik: &#8222;Vier Tage vor der Kirmes wurde auf Dr\u00e4ngen der Ortsbeh\u00f6rde &#8230; im Zuge der Zeit die sog. Gleichschaltung der Jesus-Maria-Josef Junggesellen-Sch\u00fctzenbruderschaft vorgenommen. Man st\u00fctzte sich hierbei auf Vereinsprotokolle vom Jahre 1819, weltliche und kirchliche Trennung. Ohne Baretts und Sch\u00e4rpen tragen Junggesellen den Baldachin bei der sacr. Prozession. Die Geistlichkeit verzichtete auf das \u00fcbliche F\u00e4hndelschwenken auf dem Schulplatz. Jahrelang hat sich ein gutes Verh\u00e4ltnis zwischen Geistlichkeit und Bruderschaft gehalten. &#8211; Gemeinsame hl. Opferfeier u. Communion mit anschlie\u00dfender Morgensitzung &#8211; Beteiligung der Geistlichkeit an den Saalfeiern und Festen, gro\u00dfe sch\u00f6ne Theaterauff\u00fchrungen. Jetzt soll alles anders werden!!&#8220;48 Diesem Eintrag des Pastors ist nichts hinzuzuf\u00fcgen.<br \/>\nNach diesem unliebsamen Vorspiel lief die Kirmes 1935 in altbew\u00e4hrter Weise ab. Heinrich Ko\u00dfmann holte schon nach kurzer Zeit den Vogel von der Stange und erkor seine Schwester Maria zur K\u00f6nigin. Der Kirmesdienstag hatte sein besonderes Gepr\u00e4ge durch die Feier des 50j\u00e4hrigen K\u00f6nigsjubil\u00e4ums des Sch\u00fctzenk\u00f6nigs Peter M\u00fcller und seiner K\u00f6nigin Katharina Stockhausen geb. Richarz, sowie des 65j\u00e4hrigen K\u00f6nigsjubil\u00e4ums der Sch\u00fctzenk\u00f6nigin Katharina Gemein, geborene Weinstock.<\/p>\n<p>Die Junggesellen wollten zu den in den zwanzigerso erfolgreichen Theaterauff\u00fchrungen zur\u00fcckkehren. Im Jahre 1935 wurde dann auch das St\u00fcck &#8222;Wenn du noch eine Mutter hast&#8220; aufgef\u00fchrt. Im n\u00e4chsten Jahr w\u00e4hlte man die Lustst\u00fccke &#8222;Der Einbruch in die Wurstk\u00fcche&#8220; und &#8222;Der Krieg gegen Hereros oder T\u00fcnnes in Afrika&#8220; aus. Nun musste zu dieser Zeit des NS-Regimes jede \u00f6ffentliche Veranstaltung, Tanzveranstaltung und Vereinsversammlung der \u00f6rtlichen NSDAP gemeldet werden. Diese bekam nun auch die vorgesehenen Theaterst\u00fccke vorgelegt. Sie war mit diesen St\u00fccken nicht einverstanden und schrieb am 25.11.1936: &#8222;Nach Pr\u00fcfung der Textb\u00fccher m\u00f6chte ich Sie bitten, von der Auff\u00fchrung dieser St\u00fccke Abstand nehmen zu wollen, da der Inhalt in der heutigen Zeit nicht angebracht ist, da derdelbe mit Kunst und Kultur nicht das geringste zu tun hat.&#8220; Diese Stellungnahme teilten die Junggesellen dem Theaterverlag Pannek, G\u00f6ttingen mit, denn von ihm hatten sie die Textb\u00fccher. Der schrieb, &#8222;dass bereits eine ganze Reihe von Auff\u00fchrungen dieses St\u00fcckes stattgefunden haben und dass das Werk bisher von keinem Kulturwart und keiner Stelle beanstandet worden ist.&#8220; Man empfahl, sich nochmals mit dem Ortsgruppenleiter in Verbindung zu setzen. Die erw\u00e4hnten Lustst\u00fccke wurden letztlich aber doch nicht aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Am 28.2.1937 wurde das Theaterst\u00fcck &#8222;Der Dornenkranz einer Mutter&#8220; in der Gastst\u00e4tte Zur Wolfsburg auf die B\u00fchne gebracht, ein Schauspiel ernster Art. Die Auff\u00fchrung war ein Erfolg und wurde am 14.3.1937 wiederholt. Es war die letzte Theaterauff\u00fchrung, die von den Junggesellen getragen wurde.<\/p>\n<p>Von der Kirmes 1936 ist noch zu berichten, dass es Willi Peters nach langem Kampf gelang, den Vogel zu schie\u00dfen. Als K\u00f6nigin erw\u00e4hlte er sich Hanni Schneider. In diesem Jahr fanden die Olympischen Spiele in Berlin statt, und der neue Sch\u00fctzenk\u00f6nig ber\u00fccksichtigte dieses Ereignis auf seinem K\u00f6nigsschild.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Jahr, 1937, hie\u00df der neue Sch\u00fctzenk\u00f6nig Johannes B\u00fcsch und die K\u00f6nigin Katharina Lautenschl\u00e4ger. Es war auch ein goldenes Jubil\u00e4um zu feiern, n\u00e4mlich das von Nikolaus Cerfontaine und Anna H\u00f6lscher. Die Festfeier im Hotel Zur Post verlief harmonisch. Von der Kirmes 1937 sind die Chargierten der Junggesellen bekannt und werden nachstehend aufgef\u00fchrt:<\/p>\n<ol>\n<li>Hauptmann Peter Mittler<\/li>\n<li>Feuerwerker Heinrich Ko\u00dfmann<\/li>\n<li>stellv. Vereinsf\u00fchrer Jacob Limbach<\/li>\n<li>Begleiter links (So.) Johannes B\u00fcsch<\/li>\n<li>Begleiter links (Mo.) Peter Richarz<\/li>\n<li>Begleiter rechts Johannes Wingen<\/li>\n<li>Vereinsf\u00fchrer und Sch\u00fctzenk\u00f6nig 1936\/37 Willi Peters<\/li>\n<li>Begleiter links Peter Gemein<\/li>\n<li>Begleiter rechts Heinrich Brenner<\/li>\n<li>2. F\u00e4hnrich Willi Weller<\/li>\n<li>Begleiter links Nikolaus Lemmerz<\/li>\n<li>Begleiter re. Willi Mittler<\/li>\n<li>1. Zugf\u00fchrer Johannes Schmitz<\/li>\n<li>2. Zugf\u00fchrer Herm. Keppelstra\u00df<\/li>\n<li>1. F\u00e4hnrich (So.) Heinrich Kreuder<\/li>\n<li>1. F\u00e4hnrich (Mo.) Jacob Gemein<\/li>\n<li>Begleiter li. Theo Neunkirchen<\/li>\n<li>Begleiter re. Josef Everharz<\/li>\n<li>Schlie\u00dfoffizier li. Adolf M\u00e4hler<\/li>\n<li>Schlie\u00dfoffizier (Mo. u Di.) Christian Lang<\/li>\n<li>Schlie\u00dfoffizier re. Hans Geyer<\/li>\n<li>Sch\u00fctzenk\u00f6nig 1937\/38 Johannes B\u00fcsch<\/li>\n<li>Begleiter li. Fritz B\u00fcsch<\/li>\n<li>Begleiter re. Heinrich Kreuder<\/li>\n<\/ol>\n<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-529 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-46_-anzeige.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-46_-anzeige-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-3-532\" srcset=\"https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-46_-anzeige-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-46_-anzeige-230x230.jpg 230w, https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-46_-anzeige-80x80.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-3-532'>\n\t\t\t\tEine Anzeige zur Kirmes 1937\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align:center;\"><strong><i> <\/i><\/strong><\/p>\n<p>Im Herbst des Jahres 1937 war vom Deutschen Sch\u00fctzenverband im Reichsbund f\u00fcr Leibes\u00fcbungen gebeten worden, die beiden in Oberkassel bestehenden Sch\u00fctzengesellschaften sollten sich vereinigen. Am 17.10.1937 versammelten sich die Mitglieder der St. Hubertus-Sch\u00fctzengesellschaft und die der Junggesellen-Sch\u00fctzengesellschaft im Hotel Zur Post, um \u00fcber den Zusammenschluss zu beraten. Erschienen waren der Amtsb\u00fcrgermeister und der Ortsgruppenleiter, die ein gro\u00dfes Interesse an dem Zusammenschluss hatten. Die Junggesellen baten um eine Frist, um die Sache in den eigenen Reihen besprechen zu k\u00f6nnen. In der eigens zu diesem Punkt einberufenen Versammlung am 30.10.1937 stellten die Junggesellen an den Zusammenschluss einige Bedingungen. Die Tradition der Junggesellen, wie Maiball, Kirmes mit Fahnenschwenken, Parade, K\u00f6nigstanz usw. m\u00fcsse unter allen Umst\u00e4nden erhalten bleiben und der neue Vereinsf\u00fchrer m\u00fcsse mit der Tradition verwachsen sein.<\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten gemeinsamen Versammlung am 6.11.1937 wurden die Forderungen der Junggesellen anerkannt und die &#8222;Sch\u00fctzengesellschaft 1819&#8220; gegr\u00fcndet. Das Vereinsjahr begann am 1.1.1938. Theo Brascho\u00df als ehemaliger Sch\u00fctzenk\u00f6nig der Junggesellen und auch Mitglied der St. Hubertus-Sch\u00fctzengesellschaft wurde als Vereinsf\u00fchrer gew\u00e4hlt. Weiter wurden Hans Werker zum F\u00fchrer der Jungsch\u00fctzenkompanie bestimmt. Damit war ein weiterer Schritt getan, der die Junggesellen von ihrer urspr\u00fcnglichen und eigenst\u00e4ndigen Tradition entfernte.<\/p>\n<p>Der Schie\u00dfstand der fr\u00fcheren St. Hubertussch\u00fctzen im Broich war zu Anfang des Jahres 1938 erheblich erweitert und neu gestaltet worden. Nunmehr konnten 10 Sch\u00fctzen zu gleicher Zeit schie\u00dfen. &#8222;Die Pflege des Schie\u00dfsports steht im Mittelpunkt der Sch\u00fctzengesellschaft&#8220;, hei\u00dft es in einem Zeitungsartikel.49 Diesen Schie\u00dfsport kann man im nachhinein nur als Wehrert\u00fcchtigung ansehen, denn er wurde nunmehr jeden Sonntag ab 10.00 Uhr f\u00fcr alle Interessenten angeboten.<\/p>\n<div id='gallery-4' class='gallery galleryid-529 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-47_-flakmc.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-47_-flakmc-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-4-533\" srcset=\"https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-47_-flakmc-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-47_-flakmc-230x230.jpg 230w, https:\/\/www.jmj-online.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Seite-47_-flakmc-80x80.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-4-533'>\n\t\t\t\tSch\u00fctzenzug mit dem Flakmusikcorps beim Fahnenschwenken auf der Kinkelstra\u00dfe, 1939\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Die Musik an der Kirmes 1938 stellte der Musikzug der Flak-Abt. Bonn unter Leitung des Musikmeisters Seegers. Neben dem \u00fcblichen K\u00f6nigsvogelschie\u00dfen fand auch ein B\u00fcrgervogelschie\u00dfen statt. Die K\u00f6nigsw\u00fcrde errang in diesem Jahr Hermann Scheidt, der sich als K\u00f6nigin Loni Dreesbach erw\u00e4hlte. Ein H\u00f6hepunkt war in diesem Jahr sicherlich die Ehrung des Jubelk\u00f6nigs Peter Thomas, der in diesem Jahr sein 60. K\u00f6nigsjahr feierte, also im Jahre 1878 den Vogel geschossen hatte. Die Ehrung fand im Hotel zur Post statt. Es wurden viele Gl\u00fcckw\u00fcnsche zu diesem bis dahin einmaligen Jubil\u00e4um ausgesprochen. Im gro\u00dfen und ganzen verlief diese Kirmes noch in der alten traditionellen Weise.<\/p>\n<p>Die erste Generalversammlung der neu gegr\u00fcndeten &#8222;Sch\u00fctzengesellschaft 1819&#8220; im Januar 1939 war schwach besucht, aber die F\u00fchrungsspitze der NSDAP war mit dem Ortsgruppenleiter, dem Ortsgruppen-Organisationsleiter und dem Ortsgruppen-Propagandaleiter stark vertreten. Im Jahresbericht der Sch\u00fctzengesellschaft wurde betont, dass der Zusammenschluss der beiden Gesellschaften ebenso notwendig wie erfolgreich war.50<\/p>\n<p>Die Vorbereitungen f\u00fcr das &#8222;Oberkasseler Sch\u00fctzenfest&#8220; von 1939, wie man die Kirmes jetzt nannte, liefen an, trotz aller dunklen Wolken am politischen Horizont. Ausgerechnet f\u00fcr die Kirmestage war im Regierungsbezirk K\u00f6ln eine Verdunkelungs\u00fcbung angesetzt. Die Paraden am Kirmesmontag und -dienstag mussten daher um eine Stunde vorverlegt werden. In zwei S\u00e4len wurde Tanzmusik gehalten, und es herrschte fr\u00f6hliche Stimmung. Wenn es in den S\u00e4len zu hei\u00df wurde, gab es f\u00fcnf Minuten Verdunkelung. Dann machte man das Licht aus, die Fenster auf, und nach der Durchl\u00fcftung wurde weiter getanzt.51 Damals hat sicher niemand geahnt, dass eine Woche sp\u00e4ter mit dem \u00dcberfall auf Polen der 2. Weltkrieg beginnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der amtierende Sch\u00fctzenk\u00f6nig war bei dieser Kirmes Hermann Scheidt. Er befand sich jedoch beim Reichsarbeitsdienst und bekam erst kurzfristig f\u00fcr den Kirmesdienstag Urlaub. Man holte ihn direkt vom Bahnhof ab und geleitete ihn zum Restaurant Oberkasseler Hof. Von hier aus ging er dann in RAD &#8211; Uniform als K\u00f6nig des Vorjahres mit im Sch\u00fctzenzug.<\/p>\n<p>Der Bericht \u00fcber die Kirmes 1939 w\u00e4re unvollst\u00e4ndig, wenn man nicht den Sch\u00fctzenk\u00f6nig Peter Nuyen erw\u00e4hnen w\u00fcrde. Acht Sch\u00fctzen hatten die Absicht, den Rumpf des Vogels von der Stange zu holen, aber Nuyen war der gl\u00fcckliche Sch\u00fctze. Als K\u00f6nigin erw\u00e4hlte er Anni Brodthuhn. Begleiter waren Willi P\u00fctz und Heinz Bungert, die Begleiterinnen hie\u00dfen K\u00e4the Nuyen und Liesel G\u00f6rg.<\/p>\n<p>Am 3. M\u00e4rz 1940 war, soweit bekannt ist, die letzte Generalversammlung der &#8222;Sch\u00fctzengesellschaft 1819&#8220; im Hotel zur Post. Es gibt hier\u00fcber nichts Wesentliches zu berichten, au\u00dfer dass ein Sch\u00fctzenbruder die Betreuung der im Felde stehenden Mitglieder \u00fcbernahm. Der letzte Satz des Zeitungsberichts \u00fcber diese Versammlung lautet: &#8222;Die Gesellschaft wird dann die Kriegszeit gut \u00fcberstehen und kann nach dem Sieg die Pflege des Schie\u00dfsports und die Wahrung heimischen Brauchtums in altgewohnter Weise fortf\u00fchren.&#8220;52 Die Nationalsozialisten haben den Krieg nicht \u00fcberstanden, aber die Bruderschaft besteht heute noch und kann auf eine 200j\u00e4hrige wechselvolle Geschichte zur\u00fcckschauen.<\/p>\n<p>Die Aktivit\u00e4ten der Sch\u00fctzengesellschaft erloschen w\u00e4hrend des 2. Weltkrieges fast ganz. Lediglich im Kriegsjahr 1941 wurde im kleinen Kreis das 50j\u00e4hrige K\u00f6nigsjubil\u00e4um von Peter Wirges begangen.<\/p>\n<p>Dieser Abschnitt darf nicht zu Ende gehen, ohne dass der gefallenen und vermissten Mitglieder der Bruderschaft gedacht wird. F\u00fcr alle stellvertretend seien hier die gefallenen Sch\u00fctzenk\u00f6nige Willi D\u00fcppen, Willi Peters und Johann K\u00fcnzler genannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1933 &#8211; 1945 Am 30. Januar 1933 \u00fcbernahmen die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland. Durch den Abschluss des Konkordats zwischen der nationalsozialistischen Regierung und dem Vatikan glaubten die der katholischen Kirche angeschlossenen Bruderschaften, anerkannt und gesch\u00fctzt zu sein. 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